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01/10/2026

Endlich ist es so weit, ihr Lieben … 🌿

Unser Winter-Retreat THE GREAT RESET ist online!

Zehn Tage Zhineng Qigong mit Lehrer Lu aus China, dazu Meditation, Bewusstseins- und Körperarbeit – vom 4. bis 13. Dezember 2026 im Seminarhof von Schloss Tratzberg in Tirol.

Du kannst vor Ort dabei sein oder online von zu Hause:
· alle Qigong-Einheiten, Übungen und Meditationen live
· Begleitheft, PDFs und vertiefende Übungsimpulse
· danach die bearbeitete Aufzeichnung dauerhaft in unserer Academy

Für die beiden Wochenenden (5.–6.12. und 12.–13.12.) gibt es außerdem Zweitagestickets – für alle, die nicht die ganzen zehn Tage freibekommen.

Wir freuen uns auf alle, die diesen Winter mit uns tief nach innen gehen möchten, um sich wieder ganz mit dem Außen zu verbinden. 💛

👉 Alle Infos & Anmeldung: https://retreat.youareneo.com

30/09/2026

Der Bär sitzt mit Putin, Trump und von der Leyen am Lagerfeuer

Der Bär schaut lange ins Feuer.
„Wisst ihr, was ich nach meinem Gespräch mit Gott verstanden habe?“

Putin, Trump und von der Leyen schauen ihn an.

„Dass ihr Menschen erstaunlich gut darin seid, Milliarden für Waffen auszugeben und anschließend zu erklären, warum für das normale Leben leider kein Geld mehr da ist.“

Trump hebt den Finger.
„That’s not exactly—“
„Moment“, unterbricht ihn der Bär. „Ich bin noch nicht fertig.“
Er zeigt auf das Feuer.
„Ihr schickt Waffen, Geld und Ressourcen in Kriege. Dann redet ihr von Sicherheit.

Gleichzeitig werden Lebensmittel, Energie und Wohnen für viele Menschen immer schwerer bezahlbar.“

Er schaut die drei an.

„Und wenn die Leute irgendwann fragen, warum ihr Leben immer teurer wird, dann erklärt ihr ihnen, dass sie jetzt leider noch mehr Opfer bringen müssen.“

Stille.

Der Bär kratzt sich am Kopf.

„Da muss ich als Bär doch mal fragen: Ist das eigentlich Politik … oder ein sehr kompliziertes Geschäftsmodell?“

Putin schaut ins Feuer.
Trump schaut zum Himmel.
Von der Leyen räuspert sich.

„So kann man das nicht formulieren.“

Der Bär grinst.
„Natürlich kann man das. Ich bin ein Bär.
Ich muss keine Pressekonferenz geben.“

Er nimmt seinen Honigtopf und schaut hinein.

„Bei uns im Wald funktioniert das anders.“
„Wie?“, fragt Trump.

„Wenn ich einem anderen Bären den Honig wegnehme, weiß jeder sofort, was passiert ist.“
Der Bär hält den leeren Topf hoch.
„Bei euch braucht man dafür erst einen Ausschuss, drei Gipfeltreffen, zwölf Pressekonferenzen und einen neuen Begriff.“

Trump lacht.
Putin lächelt.
Von der Leyen verdreht die Augen.

Der Bär steht auf.
„Aber eines muss ich euch lassen.“
„Was?“, fragt Putin.

Der Bär zeigt auf den leeren Honigtopf.
„Ihr habt etwas geschafft, was selbst wir Bären nicht schaffen.“
„Und das wäre?“

Der Bär grinst breit.
„Ihr habt den Honigtopf leer gemacht – und dem Bären danach erklärt, dass es zu seiner eigenen Sicherheit war.“

Crystal Bear Heart
Und danke KI für Grafik und Rechtschreibung.

27/09/2026

Gott und Bär am Lagerfeuer
Der Bär sitzt mit Gott am Lagerfeuer.
Eine Weile schauen beide schweigend ins Feuer.

Dann fragt der Bär:
„Sag mal, Gott … warum üben die Menschen eigentlich ständig Krieg?“
Gott schaut ins Feuer.
„Sie nennen es Ernstfall.“

Der Bär kratzt sich am Kopf.

„Aha. Und dafür bauen sie Panzer, Flugzeuge, Schiffe, Lastwagen, bunkern Treibstoff und Mu****on, produzieren Ersatzteile und unterhalten Kasernen mit ganz vielen Menschen?“

„Ja.“
„Und wer bezahlt das alles?“
Gott lächelt.
„Die Menschen.“
Der Bär schaut ins Feuer.

„Während gleichzeitig Tanken, Heizen und das Leben immer teurer werden?“

Gott nickt.
Der Bär denkt kurz nach.
„Komisch.“

Dann fragt er:
„Sind die Menschen eigentlich bereit für den Krieg?“

Gott schaut ihn an.
„Das musst du sie selbst fragen.“
Der Bär schweigt einen Moment.
Dann sagt er:
„Vielleicht sollten sie lieber einmal üben, wie Frieden geht.“

Gott lächelt.
„Das wäre eine gute Übung.“
Der Bär nimmt einen Stock und stochert im Feuer.
„Aber sag mal, Gott … sind sie denn wenigstens bereit für den Frieden?“
Gott schaut den Bären an.

Und diesmal sagt er nichts.

Denn vielleicht ist genau das die Frage.

Der Mensch übt den Ernstfall.
Das Leben übt den Menschen.

Und während der Mensch denkt und plant,
stellt das Leben irgendwann die Rechnung.

Gott nimmt einen Schluck aus seiner Tasse.

Der Bär schaut ihn an.
„Und du?“
Gott grinst.
„Ich beobachte.“
Der Bär lacht.
Und Gott lacht mit.

Der Mensch denkt und Gott lenkt.
Der Mensch dachte und Gott lachte.

Crystal Bear Heart

26/09/2026

Das erste Gebot – eine zeitgemäße Fassung

Verwechsle das Göttliche nicht mit dem,
dem du dich unterwirfst.

Jahrtausendelang suchten Menschen Gott im Außen – in Tempeln, Schriften, Bildern und bei Menschen, die behaupteten, den Weg zu kennen.

Im Lauf der christlichen Geschichte wurden die Gebote immer wieder neu ausgelegt, um sie an die jeweilige Zeit anzupassen.

Auch diese Fassung versteht sich als eine solche zeitgemäße Annäherung an ihren ursprünglichen Sinn.

Doch vielleicht beginnt die eigentliche Suche dort, wo wir nach innen lauschen?

Im inneren Dialog begegnen wir unserem Gewissen, unserem Sinn für geistige Sittlichkeit und schließlich dem Lichtfunken in unserem Herzen.

Suche das Göttliche nicht ausschließlich im Außen.

Vielleicht leuchtet es längst in Dir ?!

Crystal Bear Heart

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Die Botschaft – einfach gesagt

Das erste Gebot erinnert uns daran, das Göttliche nicht mit einem Menschen, einer Institution, einer Lehre oder einer äußeren Autorität zu verwechseln.

Menschen können uns begleiten, inspirieren und Wege zeigen. Doch niemand kann uns vorschreiben, wo wir Gott finden müssen.

Vielleicht beginnt die tiefste Verbindung mit dem Göttlichen dort, wo wir still werden und nach innen lauschen.

Denn in jedem Menschen gibt es einen inneren Raum, in dem Gewissen, Liebe, Wahrheit und der eigene Lichtfunke miteinander sprechen.

Du darfst nach außen schauen.
Doch vergiss dabei nicht, nach innen zu lauschen.

Vielleicht musst du das Göttliche gar nicht erst suchen.

Vielleicht leuchtet es längst in dir.

Crystal Bear Heart

19/09/2026

Manchmal braucht es nur einen stillen Raum. 🌿

Wir haben einen gebaut – und schenken ihn dir.

Der VISUAL ROOM ist unser Meditations- und Klangraum im Netz: Deine Musik läuft in der Mitte, drumherum leuchten Mandalas, Energien und Krafttiere, die sich mit dem Klang bewegen. Unten wartet ein kleiner Tempel mit Gong, Lagerfeuer und einem stillen See. Tag und Nacht folgen deiner Uhrzeit, und der Mond steht so am Himmel wie draußen vor deinem Fenster.

Du kannst eine Meditationsuhr stellen, selbst Beats und Klänge bauen oder einfach nur da sein und schauen, was sich zeigt. Manches findest du erst, wenn du dich umsiehst … 😉

Das Ganze ist gratis. Einfach öffnen und loslegen, ohne Anmeldung.

Warum wir das machen? Weil wir glauben, dass ein bisschen mehr Ruhe in jedem Menschen die Welt ein bisschen friedlicher macht. 💛

👉 youareneo.com/pages/visual-room

Wer mehr möchte (eigene Playlisten, Aufnahmen speichern, eigene Creations teilen), wird für 3,33 € im Monat Fördermitglied und unterstützt damit unseren Verein.

Schön, dass du da bist. 🙏

19/09/2026

Scham oder Lebenslust?

Wenn wir aufhören, uns für unsere Gefühle zu schämen, beginnen wir, uns wirklich zu spüren – und entdecken, wie die Liebe durch unseren Körper pulsiert.

Gibt es etwas an deiner Sexualität, über das du dich bisher kaum getraut hast zu sprechen?

Eine Fantasie. Eine Sehnsucht. Eine Unsicherheit.
Etwas an deinem Körper.

Oder einfach die Frage:
„Bin ich eigentlich normal?“

Vielleicht ist genau diese Frage der Beginn von etwas Neuem.
Denn Scham entsteht oft dort, wo wir glauben, mit unseren Gefühlen allein zu sein.
Dabei sind wir Menschen voller Sehnsucht, Lust, Berührung und Fantasie.
Wir haben nur selten gelernt, darüber wirklich offen zu sprechen.
Vielleicht brauchst du deshalb keine neue Technik.

Vielleicht brauchst du einen Menschen, bei dem du einfach sagen kannst:
„Das ist mir peinlich … aber ich möchte darüber reden.“

Ohne Lachen. Ohne Bewertung. Ohne dass du dich erklären musst.
Ein Gespräch kann manchmal eine Tür öffnen, die jahrelang verschlossen war.
Denn wenn wir aufhören, uns für unsere Gefühle zu schämen, beginnen wir, uns wirklich zu spüren.

Und irgendwann merken wir:
Mein Körper ist kein Problem, das gelöst werden muss.
Er ist ein Teil meines Lebens, den ich kennenlernen darf.

Vielleicht ist genau das der Weg von Scham zu Lebenslust. Von Verstecken zu Vertrauen.
Von Posieren zu Spüren.

Von „Darf ich das überhaupt fühlen?“ zu:
„Was möchte mir mein Körper eigentlich erzählen?“

Scham muss kein Gefängnis bleiben.
Vielleicht wartet dahinter deine Lebenslust.

„Wenn du dich selbst wieder berühren kannst, ohne dich dafür zu schämen, beginnt dein Körper dir Geschichten zu erzählen, die dein Verstand längst vergessen hat.“

Crystal Bear Heart

18/09/2026

Der Krieg wurde 2014 so geplant... seht selbst!

18/09/2026

Weniger Ablenkung. Mehr Raum für dich.

THE GREAT RESET · 4.–13. Dezember 2026
Qigong mit Meister Lu im Seminarhof Tratzberg in Tirol. Zehn Tage mit gemeinsamer Praxis, Stille und Begegnung.

Die Eventseite öffnet bald. Lass dich dort zum Start des Ticketverkaufs benachrichtigen: https://retreat.youareneo.com/

17/09/2026

AWARENESS, CONSENT & FAIRNESS
Ein Manifest für eine achtsame, freie und faire Rainbow-Kultur
Präambel
Rainbow bedeutet für uns Gemeinschaft, Freiheit, Vertrauen, Vielfalt und gegenseitige Verantwortung.
Wir kommen zusammen als Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, Erfahrungen, Bedürfnissen, Grenzen, Ausdrucksformen und Lebensweisen.
Gerade deshalb braucht eine freie Gemeinschaft einen gemeinsamen Konsens darüber, wie wir miteinander umgehen.
Dieses Manifest soll einen solchen Rahmen geben.
Es geht darum, Freiheit und Sicherheit miteinander zu verbinden, ohne Freiheit durch Kontrolle und Sicherheit durch Vorverurteilung zu ersetzen.

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1. AWARENESS – Wir sind aufmerksam
Awareness bedeutet, dass wir füreinander aufmerksam sind.
Wir schauen hin, wenn etwas geschieht.
Wir hören zu, wenn jemand seine Erfahrung mitteilt.
Wir nehmen Beschwerden ernst.
Wir achten auf Grenzen und darauf, ob Menschen sich sicher fühlen.
Gleichzeitig bedeutet Awareness auch, zwischen verschiedenen Ebenen zu unterscheiden:
Wahrnehmung ist Wahrnehmung.
Ein Gefühl ist ein Gefühl.
Ein Gerücht ist ein Gerücht.
Eine Anschuldigung ist eine Anschuldigung.
Nachgewiesenes Verhalten ist nachgewiesenes Verhalten.
Diese Dinge dürfen nicht automatisch miteinander gleichgesetzt werden.
Awareness bedeutet deshalb auch, Informationen sorgfältig zu prüfen und Verantwortungsvoll mit dem zu sein, was wir über andere Menschen erzählen.

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2. CONSENT – Zustimmung ist die Grundlage
Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigenen Grenzen.
Jeder Mensch darf „Ja“ sagen.
Jeder Mensch darf „Nein“ sagen.
Jeder Mensch darf seine Meinung oder Entscheidung jederzeit verändern.
Consent bedeutet freiwillige, gegenseitige und bewusste Zustimmung.
Das gilt für Sexualität ebenso wie für Berührungen, Nähe, Gespräche, Fotos, persönliche Räume und jede andere Form des Kontaktes.
Ein „Nein“ wird respektiert.
Ein Zögern wird respektiert.
Ein Rückzug wird respektiert.
Und ein „Ja“ bedeutet immer nur Zustimmung zu dem, wozu tatsächlich „Ja“ gesagt wurde.

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3. SE****LE FREIHEIT
Rainbow ist ein Raum, in dem erwachsene Menschen ihre Sexualität frei und selbstbestimmt leben dürfen.
Se****le Offenheit allein ist kein Fehlverhalten.
Nacktheit allein ist kein Fehlverhalten.
Eine se****le Begegnung allein ist kein Fehlverhalten.
Entscheidend ist der Umgang miteinander:
Ist es freiwillig?
Ist es gegenseitig?
Werden Grenzen respektiert?
Besteht ein klares Einverständnis?
Wird niemand unter Druck gesetzt?
Wir unterscheiden deshalb zwischen freier Sexualität und se****lem Übergriff.
Beides darf niemals miteinander verwechselt werden.

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4. FAIRNESS – Jeder Mensch verdient ein faires Verfahren
Wenn eine Beschwerde oder Anschuldigung entsteht, soll sie ernst genommen werden.
Gleichzeitig verdient auch die beschuldigte Person einen fairen Umgang.
Niemand sollte allein aufgrund von Gerüchten, Hörensagen oder ungeprüften Geschichten öffentlich verurteilt oder dauerhaft etikettiert werden.
Wo Entscheidungen über Ausschluss oder andere weitreichende Konsequenzen getroffen werden, braucht es:
• nachvollziehbare Informationen,
• klare Kriterien,
• Transparenz,
• verantwortungsvolle Prüfung,
• die Möglichkeit, gehört zu werden,
• und eine Möglichkeit zur Korrektur, wenn Informationen falsch oder unvollständig waren.
Fairness bedeutet nicht, Beschwerden weniger ernst zu nehmen.
Fairness bedeutet, alle Beteiligten als Menschen ernst zu nehmen.

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5. KEINE VORVERURTEILUNG
Wir wollen keine Kultur schaffen, in der Menschen aufgrund ihrer Vergangenheit, ihrer Sexualität, ihres Lebensstils, ihrer Persönlichkeit, ihrer Beziehungen oder von Erzählungen über sie im Voraus beurteilt werden.
Niemand muss vollkommen sein, um Teil der Gemeinschaft zu sein.
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit.
Jeder Mensch hat Erfahrungen.
Jeder Mensch hat Schatten.
Die entscheidende Frage lautet deshalb:
Wie verhält sich ein Mensch tatsächlich gegenüber anderen Menschen?
Wir betrachten konkretes Verhalten, statt Menschen aufgrund von Etiketten zu definieren.

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6. VERANTWORTUNG FÜR INFORMATIONEN
Informationen über andere Menschen tragen Verantwortung in sich.
Wer eine Anschuldigung weitergibt, übernimmt auch Verantwortung dafür, wie diese Information weiterwirkt.
Deshalb wollen wir unterscheiden zwischen:
„Ich habe es selbst erlebt.“
„Mir wurde davon erzählt.“
„Ich habe davon gehört.“
„Ich vermute, dass …“
und
„Es gibt überprüfbare Informationen darüber, dass …“
Diese Unterschiede sind wesentlich.
Denn ein Mensch kann durch eine falsche oder unvollständige Information seinen Ruf, seine Beziehungen und seine Möglichkeit verlieren, an einer Gemeinschaft teilzunehmen.
Deshalb gilt:
Je schwerwiegender eine Anschuldigung, desto größer die Verantwortung für einen sorgfältigen Umgang mit der Information.

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7. SCHUTZ UND GERECHTIGKEIT
Der Schutz von Menschen und ein faires Verfahren stehen nicht im Widerspruch zueinander.
Wir können eine Person schützen, wenn eine konkrete Situation es erfordert, und gleichzeitig sorgfältig prüfen, was tatsächlich geschehen ist.
Eine unmittelbare Schutzmaßnahme muss deshalb nicht automatisch ein endgültiges Urteil über einen Menschen bedeuten.
Wir unterscheiden zwischen:
Schutz in einer akuten Situation
und
einer endgültigen Bewertung eines Menschen.
Diese Unterscheidung schützt beide Seiten.

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8. KEINE GEHEIMEN URTEILE
Wenn Menschen auf Listen gesetzt, ausgeschlossen oder vor anderen gewarnt werden, braucht es besondere Verantwortung.
Es muss nachvollziehbar sein:
Wer trifft diese Entscheidung?
Auf welcher Grundlage?
Welche Informationen wurden geprüft?
Wer darf widersprechen?
Wie kann ein Fehler korrigiert werden?
Wie lange gilt eine Entscheidung?
Und wer trägt Verantwortung für die Folgen?
Eine Gemeinschaft, die Freiheit und Vertrauen leben möchte, sollte vermeiden, ein undurchsichtiges System von geheimen Urteilen zu entwickeln.

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9. RESPEKT FÜR IDENTITÄT UND PRIVATSPHÄRE
Menschen innerhalb der Rainbow Community können unter selbst gewählten Namen bekannt sein.
Diese Namen und Identitäten verdienen Respekt.
Die Veröffentlichung eines bürgerlichen Namens oder anderer persönlicher Informationen ist ein sensibler Schritt und sollte niemals leichtfertig erfolgen.
Persönliche Daten, medizinische Informationen, se****le Erfahrungen, traumatische Erlebnisse oder private Lebensgeschichten gehören grundsätzlich in die Sphäre persönlicher Selbstbestimmung.
Wir wollen keine Gemeinschaft, in der Menschen ihre gesamte private Geschichte offenlegen müssen, um als sicher oder vertrauenswürdig zu gelten.

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10. WIR BRAUCHEN KEINE PERFEKTEN MENSCHEN
Rainbow ist eine Gemeinschaft von Menschen.
Keine Gemeinschaft von Heiligen.
Wir alle lernen.
Wir alle machen Fehler.
Wir alle tragen unsere Geschichte.
Deshalb wollen wir eine Kultur schaffen, in der Verantwortung möglich ist, ohne Menschen sofort auf einen einzigen Fehler oder eine einzige Anschuldigung zu reduzieren.
Wo möglich, darf es Raum für:
Gespräch.
Klärung.
Entschuldigung.
Veränderung.
Heilung.
Wiedergutmachung.
geben.

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11. FREIHEIT UND SICHERHEIT
Wir glauben:
Freiheit und Sicherheit sind keine Gegensätze.
Se****le Freiheit und Consent sind keine Gegensätze.
Awareness und Vertrauen sind keine Gegensätze.
Schutz und Fairness sind keine Gegensätze.
Die Herausforderung besteht darin, diese Werte gemeinsam zu leben.
Wir wollen weder eine Kultur der Gleichgültigkeit noch eine Kultur der Angst.
Wir wollen eine Kultur der Achtsamkeit, Eigenverantwortung und gegenseitigen Würde.

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12. DER GEMEINSAME KONSENS
Wir verpflichten uns dazu:
Wir hören einander zu.
Wir nehmen Beschwerden ernst.
Wir respektieren jedes Nein.
Wir achten persönliche Grenzen.
Wir schützen Menschen in konkreten Situationen.
Wir prüfen Informationen sorgfältig.
Wir unterscheiden zwischen Wahrnehmung, Gerücht, Anschuldigung und nachgewiesenem Verhalten.
Wir geben Menschen die Möglichkeit, gehört zu werden.
Wir respektieren Privatsphäre und persönliche Identität.
Wir vermeiden Vorverurteilung.
Wir übernehmen Verantwortung für unsere eigenen Worte und Handlungen.
Wir suchen nach Lösungen, die sowohl Sicherheit als auch Fairness ermöglichen.

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UNSER GEMEINSAMER SATZ
Wir wollen eine Rainbow-Kultur, in der Menschen frei sein können, ohne die Freiheit anderer zu verletzen – und in der Menschen sicher sein können, ohne dass Sicherheit zur Begründung für Vorverurteilung und Kontrolle wird.
Wir wollen einander nicht zuerst als Verdächtige begegnen.
Wir wollen einander zuerst als Menschen begegnen.
Und wenn etwas geschieht, wollen wir den Mut haben, hinzusehen, zuzuhören, zu prüfen und verantwortlich zu handeln.
Awareness.
Consent.
Fairness.
Freedom.
Respect.
Das ist unser gemeinsamer Konsens.

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Fußnote – Karma & Rainbow Culture
Es gibt eine alte Weisheit, die für mich tief mit dem Geist von Rainbow verbunden ist:
Wer über andere richtet, darf sich bewusst sein, dass auch er selbst eines Tages beurteilt werden kann.
Wenn wir mit einem Finger auf einen anderen Menschen zeigen, zeigen drei Finger auf uns selbst zurück.
Bevor wir über einen anderen Menschen urteilen, dürfen wir deshalb auch nach innen schauen:
Unsere eigenen Geschichten.
Unsere eigenen Ängste.
Unsere eigenen Erfahrungen.
Unsere eigenen Schatten.
Ein Finger zeigt nach außen.
Drei Finger zeigen zurück zu uns selbst.
Auch das ist Awareness.
Auch das ist Verantwortung.
Auch das ist Rainbow Culture.

Crystal Bear Heart

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