Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden
Der Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen der Österreichischen Filmschaffenden.
01/04/2026
Aufruf vom 31.3.2026
Kunst ist Arbeit, Kultur ist Arbeit. Arbeit bedeutet Einkommen und soziale Absicherung. Nicht, wenn es nach dem Willen der jetzigen Regierung um die Absicherung künstlerischer Tätigkeiten und Kulturarbeit geht. Das seit 1.1.2026 geltende Zuverdienstverbot zu AMS-Geldleistungen verhindert entweder die soziale Absicherung oder das Einkommen.
1340 Künstler_innen und 138 Kultureinrichtungen und -verbände verlangen daher, das Zuverdienstverbot aufzuheben, sie sagen Nein zu einer armutsfördernden Maßnahme, die ganz besonders Frauen trifft.
Anna Baar, Reinhold Bilgeri, Maria Bill, Hilde Dalik, Sabine Derflinger, Nava Ebrahimi, Andrea Eckert, Daniel Glattauer, Josef Hader, Pia Hierzegger, Elfriede Jelinek, Belinda Kazeem-Kamiński, Christian Kolonovits, Michael Köhlmeier, Chris Lohner, Thomas Maurer, Mieze Medusa, Cornelius Obonya, Erika Pluhar, Julia Franz Richter, Kathrin Röggla, Anna Roth, Markus Schleinzer, Marlene Streeruwitz, Roland Teichmann, Peter Vieweger, RA Michel Walter und Rebekka Zeinzinger, um nur einige zu nennen, unterstützen den Aufruf an die Bundesregierung und an die Abgeordneten der Regierungsparteien.
Weitere Unterstützungen jederzeit willkommen: Per Mail mit der Angabe des Namens, einer Berufs- oder Funktionsbezeichnung und eines Absenderortes an [email protected]
Den ganzen Text mit der Liste aller bisherigen Unterstützer:innen gibt es in der bio oder hier:
https://www.filmschaffende.at/sozialversicherung/ams-zuverdienstverbot-aufheben/
at
@ IG Autorinnen Autoren
27/03/2026
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INVESTMENT
OBLIGATION
&
INVESTMENTABGABE/LEVY
FÜR STREAMINGDIENSTE
Internationale Streaminganbieter generieren in Österreich hohe Umsätze durch Abos und Werbung, tragen aber nur sehr wenig zum lokalen Filmschaffen bei.
Durch eine Investitionsabgabe/Levy können geschätzte 40 Mio/Jahr staatlichen Filmförderinstitutionen in Österreich zur Verfügung stehen.
Eine Investmentobligation
(Investitionsverpflichtung direkt an Produktionen) kann bis zu 90 Mio/Jahr an Investitionen auslösen.
In 16 europäischen Ländern wurden Vergütungen für Streamingdienste bereits eingeführt.
Der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden fordert die Bundesregierung auf, Investitionspflicht und Levy für Streamingdienste rasch umzusetzen!
Das sichert Finanzierung und Arbeitsplätze der Filmbranche und vergrößert österreichischen Content.
Petition - Investitionspflicht für Streamingdienste - Link in der Bio
20/03/2026
Zuverdienst muss möglich sein! Jetzt!
Petition unterzeichnen! Jetzt!
Foto: Daniela Koweindl (IG Bildende Kunst), Anna Ladinig (Forum Österreichischer Filmfestivals), Zora Bachmann (Dachverband der österreichischen Filmschaffenden)
15/03/2026
Wir gratulieren dem AAC herzlich zum 50jährigen Jubiläum!
Herzlichen Dank für euer großartiges fortwährendes Engagement für die Filmbranche über so viele Jahre!
24/02/2026
Die Kameraschwestern, der Berufsverband Kameraassistenz Österreich ist das neue Mitglied des Dachverbands der Filmschaffenden.
Wir freuen uns auf die gemeinsame politische Arbeit!
Herzlich willkommen!
09/02/2026
9. Februar 2026
Pressekonferenz
Filmbranche fordert vor Beginn der 46. Berlinale rasche Entscheidung über Finanzierung des heimischen Films.
Mit 12 österreichischen Filmen bei der Berlinale 2026, zwei davon im Wettbewerb, erlebt der heimische Film einen internationalen Höhenflug. Gleichzeitig wird mit „Aufputzt is’“ der erfolgreichste österreichische Kinofilm der letzten 25 Jahre gefeiert. Für die Filmbranche ist klar: Diese Erfolge sind das Ergebnis gezielter Finanzierungsoffensiven der Vergangenheit – ihre Fortsetzung ist jedoch akut gefährdet.
Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierte die Filmbranche ihre Lösungsvorschläge: eine Investitionsverpflichtung für Streamingdienste und einen solidarischen Investitionsbeitrag (Levy), wie sie in zahlreichen europäischen Ländern längst erfolgreich etabliert sind. Internationale Best-Practice-Beispiele aus Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden zeigen übereinstimmend, dass solche Instrumente funktionieren: Sie schaffen planbare Finanzierungsströme, erhöhen Produktionsbudgets, sichern Arbeitsplätze und stärken die kulturelle Vielfalt.
Foto: Stefan Joham
20/12/2025
Aufruf zur Kündigung!
Appell an (zukünftige) Arbeitslose und Politik anlässlich Zuverdienstverbot ab 1.1.2026
Presseaussendung 19.12.2025
Ab 1.1.2026 ist ein geringfügiger Zuverdienst zu Arbeitslosengeld nicht mehr möglich. Nur wenige, zum Teil zeitlich befristete Ausnahmen sind festgelegt.
Und ein Übergangsmonat:
Arbeitslose, die keine der Ausnahmen erfüllen, müssen die geringfügige Beschäftigung bis 31.1.2026 beenden. um im Jänner dennoch als arbeitslos zu gelten und für diesen Monat Arbeitslosengeld zu erhalten.
Der ganze Aufruf: Link in der Bio
12/12/2025
Pressemitteilung vom 12.12.2025
Soziale Verschlechterung besiegelt: AMS & Zuverdienstverbot ab 1.1.2026
Nationalrat vergibt letzte Chance auf rechtzeitige Reparatur – atypische Erwerbsrealitäten werden ignoriert, auch in Kunst und Kultur
Gesamte Aussendung: Link in der Bio
filmschaffende.at
kulturrat.at
at
10/12/2025
Dem geringfügigen Zuverdienst zum Arbeitslosengeld droht das Aus!
Das bedeutet: Kurzfristige, projektbezogene Jobs, wie sie in der Filmbranche üblich sind, dürfen künftig nicht mehr angenommen werden, um den bereits erworbenen Anspruch auf Arbeitslosengeld nicht zu verlieren.
Das hat katastrophale Folgen für die gesamte Branche!
Die vom Dachverband Film gemeinsam im Kulturrat Österreich miterarbeitete Stellungnahme zum Aus für eine geringfügige Beschäftigung zum Arbeitslosengeld kann jetzt unterzeichnet werden.
Link in der Bio
at
08/12/2025
AI-Panic Yes or No?
Bemerkenswerter als die tatsächlich beachtliche technische Entwicklung der aktuellen Modelle sogenannter Künstlicher Intelligenz, ist die phänomenale Breitenwirkung, mit der dieses Thema durch alle Bereiche der Gesellschaft fegt. Dieser Hype ist mit der technischen Leistung alleine nicht zu erklären und sollte in die Beurteilung der möglichen Chancen und Risken genauso einbezogen werden wie die gleichermaßen Angst und Begeisterung hervorrufenden Demonstrationen dessen, was wir mit KI-Systemen alles anstellen können.
Egal wie schnell die derzeit sicher überhitzte KI-Investoren-Blase platzen wird, die Auswirkungen der damit in Gang gesetzten Entwicklungen sind enorm. Erstmals haben sich (zumindest auf EU-Ebene) auch Gesetzgeber vergleichsweise rasch mit diesen Veränderungen beschäftigt und auch die Diskussion um Urheber- und Verwertungsrechte hat beachtliche Dynamik aufgenommen.
Wie diese Diskussionen ausgehen werden, welcher Stellenwert künstlerischer Arbeit dabei zukommen wird, bleibt allerdings offen.
Was jetzt schon klar ist, ist dass wir keine Zeit verlieren sollten, uns mit den neuen Werkzeugen des Gestaltens so intensiv wie möglich zu beschäftigen.
Ein Input von Gerfried Stocker
9. Dezember 2025 um 11:00 Uhr via Zoom
Anschließend offene Gesprächsrunde
Gerfried Stocker (AT) ist Medienkünstler, Ingenieur der Nachrichtentechnik und künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Ars Electronica Center Linz
Anmeldungen bitte unter [email protected]
Der Zoom-Link wird am Tag des Vortrages zugesendet.
Wir freuen uns auf einen regen Austausch!
08/12/2025
Ab 1. Jänner 2026 wird es Filmschaffenden in Österreich faktisch verunmöglicht, neben Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe geringfügig dazuzuverdienen. Was als „Anpassung“ im Arbeitslosenversicherungsgesetz verkauft wird, ist in Wahrheit ein massiver Eingriff in die berufliche Realität einer ganzen Branche.
In keinem anderen Arbeitsfeld sind kurze Engagements, tageweise Beschäftigungen und projektbezogene Einsätze so integraler Bestandteil des Berufsalltags wie im Film. Ein Drehtag hier, ein Synchrontermin dort, zwei Tage Lichtaufbau – diese Arbeitsweise ist kein Sonderfall, sondern die Grundlage dafür, dass professionelle Filmproduktion überhaupt stattfinden kann. Genau diese Flexibilität hält Filmschaffende in den unvermeidbaren Projektpausen im Beruf und verhindert, dass Fachkräfte der Branche verloren gehen.
Die Fakten sind klar und unbestreitbar:
Atypische Beschäftigungsverhältnisse sind im Film nicht die Ausnahme, sondern der Normalfall.
Geringfügige Jobs ersetzen keine Vollzeitbeschäftigung – sie sind im Gegenteil für viele der Einstieg dorthin und sichern kontinuierliche Berufspraxis.
Der Wegfall des Zuverdienstes wird zahlreiche Filmschaffende unter die Armutsgrenze drücken und die Branche nachhaltig schwächen.
Im Namen der Filmschaffenden Österreichs fordere ich die Bundesregierung mit Nachdruck auf,
die im Budgetbegleitgesetz 2025 beschlossenen Änderungen im Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG) zurückzunehmen.
Diese Reform gefährdet Existenzen, untergräbt professionelle Strukturen und ignoriert die Realitäten eines Berufsfeldes, das für Österreichs Kultur- und Kreativwirtschaft unverzichtbar ist.
Wir erwarten umgehend eine Korrektur.
Markus Schleinzer
Vorsitzener Dachverband Film
at
05/12/2025
Ab 1. Jänner 2026 wird es Filmschaffenden in Österreich kaum mehr möglich sein, zum Arbeitslosengeld oder zur Notstandshilfe geringfügig dazuzuverdienen.
In kaum einer Branche sind kurze Engagements und projektbezogene Beschäftigungen so selbstverständlich wie beim Film: Ein Drehtag hier, ein Synchrontermin dort, ein Lichtaufbau für zwei Tage – diese Flexibilität ist kein Ausnahmezustand, sondern Berufsalltag.
Sie ermöglicht Filmschaffenden in Engagementpausen, überhaupt im Beruf zu bleiben.
Fakten, die zählen
• Atypische Beschäftigungen sind typisch für die Filmbranche.
• Geringfügige Jobs verhindern keine Vollzeitbeschäftigung – sie sind oft der Einstieg dorthin.
• Der Wegfall des Zuverdienstes würde viele Filmschaffende unter die Armutsgrenze drücken.
Wir, die Filmschaffenden Österreichs, fordern die Bundesregierung auf,
die Änderungen im Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG), die im Rahmen des Budgetbegleitgesetzes 2025 beschlossen wurden, zurückzunehmen.at
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Austrian Filmmakers Association
Der Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen der österreichischen Filmschaffenden. Im Dachverband sind 13 Berufsvereinigungen organisiert (siehe unten).
Der Dachverband ist eine Plattform für gemeinsame filmpolitische Anliegen und Ziele. Er vertritt diese gegenüber Politik, Medien und Verwaltung durch aktive Einflussnahme auf alle im Sinne der Interessen und Aktivitäten der Mitglieder relevanten Entscheidungsprozesse.
ExpertInnen des Dachverbands sind in allen wichtigen film- und kulturpolitischen Gremien des Landes aktiv. Der Dachverband ist Mitglied im Kulturrat Österreich, der auf europäischer Ebene in Culture Action Europe vertreten ist. Er bemüht sich zudem um die Vernetzung der Interessen europäischer Filmschaffender.
Vorstand des Dachverbandes
Fabian Eder, Vorsitzender
Thomas Clemens, Vorsitzender-Stv.
Daniela Padalewski-Gerber, Finanzreferentin
Stephan Mussil, Schriftführer
Stephan Richter, Lukas Rinner, Doris Kittler, Valentin Hitz, Marie Kreutzer, Anna-KatharinaWohlgenannt , Claudia Linzer, Alexander Kukelka, Lothar Scherpe, Jacob Groll, Barbara Windtner, Elisa Schmidt, Daniel Steinbach, Ursula Strauss, Tünde Kiss-Benke, Helene Lang, Daniel Krause, Sophie Heitzeneder, Veronika Hlawatsch, Bernhard Bamberger, Markus Harthum, Lukas Kern
Vertretung in diversen Gremien
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