Mayuno - Natural Japanese Skincare
Onlineshop für natürliche japanische Hautpflege in 🇨🇭
05/08/2026
Du hast schon oft von J-Beauty gehört und Dich gefragt, was das eigentlich ist? Erfahre hier mehr oder lies den Blogpost “Japanische Skincare oder Koreanische Skincare” auf mayuno.ch.
Hast Du natürliche J-Beauty schon einmal ausprobiert?
Schreib´s in die Kommentare.
27/07/2026
Hast Du Dich mal gefragt, warum in Japan ausgerechnet der Toner als wichtigster Schritt der Pflege gilt. Noch vor der Creme?
Im Gegensatz zum Westen, wo der Toner oftmals nur ein zusätzlicher Reinigungsschritt ist, setzt der japanische Toner einen völlig anderen Schwerpunkt.
Er versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit und hilft ihr nebenbei, den nach der Reinigung gestörten natürlichen ph-Wert wiederherzustellen. Auf einer gut durchfeuchteten Haut können Seren, Öle und Cremes dann ihre volle Wirkung entfalten.
Kein Spannungsgefühl mehr nach der Reinigung.
Probiere es selbst aus!
Beispielsweise mit dem MAKANAI Gesichtstoner. Perfekt für warme Sommertage, schmeichelt er der Nase mit angenehm dezenter Note aus Sandelholz, Rosmarin und Limette: https://mayuno.ch/products/makanai-ausgleichender-gesichtstoner-enlightening-rainbow
20/07/2026
Kennst Du das Gefühl, dass Dein Tag von der ersten Minute an komplett durchgetaktet ist? Ohne Pause, ohne Raum zum Atmen?
Gegen das tägliche Hamsterrad gibt es ein japanisches Konzept: Yutori (ゆとり).
Es steht dafür, bewusst Raum zu lassen - in der Zeit, im Raum, im Kopf, im Alltag. Dieser Raum ist mehr als ein angenehmes Gefühl: Unter dauerhaftem Stress schüttet unser Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol aus. Es kann die Talgproduktion antreiben und die Regeneration verlangsamen. Unsere Haut kann dann mit Entzündungen, Unreinheiten und beschleunigter Alterung reagieren. Mehr Yutori im Alltag tut also nicht nur dem Kopf gut, sondern auch der Haut.
Wie also kommt man vom Alltagsstress zu diesem Ort der Ruhe?
Hier drei kleine Schritte, um mehr Yutori-Momente in Deinen Tag zu bringen:
Nicht-produktive Zeit einplanen: Gönne Dir bewusste Zeiten, in denen Du nur darfst, aber nichts musst. Beispielsweise die erste Viertelstunde nach dem Aufstehen. Kein E-Mail Check, keine Nachrichten lesen. Einfach entspannt in den Tag starten. Langsam den Körper wach werden lassen und mit einem lauwarmem Wasser, Nelkenwasser oder Zitronenwasser rehydrieren.
Halte Dir konkrete Zeiträume frei für Kreatives, Reflexion oder Erholung. Oft haben wir so viele Termine und To-dos, dass der Tag gar nicht ausreicht. Selbst am Wochenende ‘müssen’ wir oft ganz viel erledigen. Planen wir diesen Raum nicht bewusst ein, sind wir immer im ‘Müssen’, manchmal bis zum Burn-Out…
Bewerte kritisch, wofür Du Deine Zeit ausgibst. Lebenszeit ist das einzige Gut, welches Geld nicht vermehren kann. Braucht es wirklich noch diesen einen Termin? Muss ich den Kindern wirklich ständig ein Ganztagsprogramm bieten? Muss ich wirklich alles auf einmal erledigen?
Yutori bedeutet jedoch nicht, stattdessen Genuss und Wohlgefühl nachzujagen. Vielmehr ist es ein Konzept, den ständigen Leistungsanspruch mit einer Zeit auszugleichen, in der man sich wieder Zeit für andere wichtige, aber auch schöne Dinge nimmt.
Wo in Deinem Tag möchtest Du etwas mehr Raum schaffen?
13/07/2026
72 Jahreszeiten. Kein Tippfehler. 🌸
Stell Dir vor, jemand fragt Dich nicht: „Ist schon Sommer?" – sondern: „Hast Du gemerkt, dass der Lotus begonnen hat zu blühen?"
Genau so hat man in Japan jahrhundertelang auf die Zeit geschaut. Der alte Kalender, Koyomi genannt, kam im 6. Jahrhundert aus China nach Japan und teilte das Jahr zunächst in 24 Abschnitte. Doch das war den Menschen nicht fein genug. Also unterteilten sie jeden Abschnitt noch einmal in drei weitere. Heraus kamen 72 Mikro-Jahreszeiten, jede nur etwa fünf Tage kurz. Im Jahr 1685 passte der Hofastronom Shibukawa Shunkai ihre Namen an die Natur Japans an.
Und diese Namen sind kleine Gedichte: „Die Fische tauchen aus dem Eis auf." „Der erste Regenbogen zeigt sich." „Die Grillen singen an der Tür."
Dahinter steckte etwas sehr Praktisches: Bauern mussten wissen, wann gesät und geerntet wird. Aber daraus wurde eine Haltung: die Kunst, das Vergängliche zu bemerken, bevor es vorbei ist.
Vielleicht ist genau das der Gedanke, den wir uns leihen dürfen. Nicht das ganze Jahr im Blick haben. Nur diese fünf Tage. Was verändert sich gerade vor Deinem Fenster, ganz leise, während Du liest?
Alle fünf Tage beginnt etwas Neues. Auch heute. ✨
👉🏻 Probier es aus: Bemerke alle fünf Tage eine Kleinigkeit, die sich draussen verändert - ein besonderes Licht, ein fragiler Duft, eine aufblühende Knospe - und gib ihr einen Namen. Das ist Deine persönliche Mikro-Jahreszeit. Und fünf Tage lang gehört sie nur Dir. 🔖
07/07/2026
🎋 Ein Wunsch, an einen Bambuszweig gebunden.
Heute, am 7. Juli, feiert Japan das Sternenfest Tanabata (七夕). Die Legende dahinter ist wunderschön:
Orihime, die Weberprinzessin, und Hikoboshi, der Hirte, liebten sich so sehr, dass sie ihre Pflichten vergassen. Zur Strafe trennte man sie: Sie wurden an die entgegengesetzten Seiten der Milchstrasse geschickt. Nur ein einziges Mal im Jahr, am 7. Tag des 7. Monats, dürfen sie sich wiedersehen. Eine Brücke aus Elstern trägt sie zueinander.
An Tanabata schreiben die Menschen ihre Wünsche auf bunte, schmale Papierstreifen – Tanzaku (短冊). Gebunden werden sie an Bambuszweige, in der Hoffnung, dass die Sterne sie erhören.
Wir mögen diesen Gedanken sehr. Denn im Grunde ist jede kleine Pflege-Geste am Morgen auch ein leiser Wunsch an uns selbst: nach ein bisschen Ruhe, nach Schönheit, nach einem Moment, der nur uns gehört.
Also – Wenn Du heute einen Wunsch an die Sterne schicken dürftest:
Was stünde auf Deinem Tanzaku?
P.S. Für alle, die vom Reisen träumen: Das eindrucksvollste Tanabata erlebst Du nicht im Juli, sondern Anfang August in Sendai (06.–08.08.2026). Ganze Einkaufsstrassen verwandeln sich dann in einen Wald aus meterlangen, handgefertigten Papierstreifen aus Washi. Von Tokio bringt Dich der Shinkansen in rund 90 Minuten hin. Ein Traum für alle, die Japan auch abseits der Kirschblüte erleben möchten. 🚄
03/07/2026
Pre-Cleansing mit Öl auf trockener Haut - macht das wirklich einen Unterschied?
Ölreiniger werden immer beliebter. Sind sie doch für jeden Hauttyp geeignet. Anwenderinnen schätzen sie nicht nur für eine gründliche Gesichtsreinigung von Schweiss und Talg, sondern auch zum Abschminken.
Kraftvolle Reinigung ohne Auszutrocknen. Das ist die Stärke von Ölreinigern.
Aber auch beim unkomplizierten Ölreiniger für das Gesicht gibt es einen Punkt, den man kennen sollte:
Im ersten Schritt gehört das Öl auf die trockene Haut. Warum? Nach dem Prinzip „Gleiches löst Gleiches" bindet das Öl Talg und fettlösliche Rückstände direkt auf der Haut. Ist die Haut vorher nass, legt sich ein feiner Wasserfilm dazwischen und das Öl kann seine lösende Wirkung nicht voll entfalten.
Praktisch bedeutet das für eine optimale Anwendung: Massiere ca. 30-60 Sekuden in kreisenden Bewegungen eine kleine Menge Reinigungsöl in Deine trockene Gesichtshaut ein. Befeuchte Deine Hände und massiere ca. 15-30 Sekunden mit kreisenden Bewegungen weiter, bis das Öl milchig wird. Spüle anschliessend alles gründlich mit lauwarmem Wasser ab.
Das Ergebnis ist eine saubere, aber nicht spannende Haut. Also ja: Trocken macht den Unterschied. Probier es aus und spüre den Unterschied. 🌿
PS: Für die meisten Hauttypen macht anschliessend ein wasserbasierter Reiniger im Double Cleansing Sinn. Mehr dazu findest Du im Blog: https://mayuno.ch/blogs/news/double-cleansing-in-der-japanischen-hautpflege-routine
27/06/2026
Steigen die Temperaturen, ändern sich auch die Bedürfnisse Deiner Haut.
Drei Punkte, die jetzt zählen:
➡️ Leichter pflegen statt mehr.
Bei Hitze produziert die Haut von sich aus mehr Talg. Reichhaltige Cremes werden dann schnell zu schwer. Eine wasserbasierte Textur reicht oft völlig: eine leichte Creme oder Gesichtsmilch, statt der dicken Winterpflege. Weniger ist mehr, und die Haut kann besser atmen.
➡️ Ganz wichtig: Feuchtigkeit.
Bei Hitze glänzt die Haut schneller, und viele lassen dann die Pflege aus. Doch Glanz kommt vom Talg und sagt nichts über die Feuchtigkeit aus. Durch Schwitzen und Sonne verliert die Haut gerade jetzt viel Wasser. Feuchtigkeitsspendende Produkte, wie beispielsweise ein rehydrierender Toner, unterstützen die Haut diesen Verlust wieder auszugleichen.
➡️ Nicht nur die Skincare zählt.
Klimaanlage und heisse Sonnentage trocknen Deine Haut von innen und aussen aus. Hier helfen ganz unspektakuläre Dinge: Nimm mehr Wasser als sonst zu Dir. Aber nicht jede(r) möchte literweise trinken. In dem Fall hilfst Du Dir mit wasserreichem Obst und Gemüse. Unterschätze auch nicht ausreichenden Schlaf. Er gibt Deiner Haut Zeit sich zu regenerieren.
Erfahre mehr im Blogpost: ttps://mayuno.ch/blogs/news/skincare-fuer-den-sommer
Deine Haut wird es Dir danken. 😉 👍🏻
21/06/2026
Fühlt sich Dein Gesicht nach der Reinigung unangenehm trocken und gespannt an?
Japanische Toner haben eine ganz andere Funktion als Europäische.
Erfahre im Blog, warum japanische Toner nicht nur Feuchtigkeit spenden, sondern das Herzstück jeder Skincare-Routine sind: https://mayuno.ch/blogs/news/japanische-toner-sind-anders
14/06/2026
Make-up, Sonnenschutz, Schweiss, Feinstaub. Nach einem Tag hat sich einiges auf Deiner Haut angesammelt.
Abends muss all das wieder herunter.
Aber fühlt sich Dein Gesicht nach dem Reinigen gespannt und unangenehm trocken an?
Japanische Reinigungsmilch kann Deine Lösung sein. Noch nie gehört?
Bei Reinigungsmilch handelt es sich um eine Öl-in-Wasser-Emulsion mit einem pH-Wert nah an dem Deiner Haut. Sie reinigt fettlösliche Verschmutzungen über das Prinzip „Lipid löst Lipid". Fettlösliches wie zum Beispiel Make-up, Sonnenschutz und Talg, bindet sie in einer Emulsion, ohne dabei Deine hauteigene Lipidschicht zu (zer)stören.
Reinigungsmilch ist eine der ältesten und gleichzeitig modernsten Reinigungsformen. Ihre Wurzeln reichen bis in die Edo-Zeit zurück, als japanische Frauen mit Reiskleie gefüllten Stoffsäckchen ihr Gesicht reinigten. 🌾 👩🏻 🇯🇵 Seit Kurzem finden Milchreiniger ihren Weg aus Asien langsam auch zu uns.
Was Reinigungsmilch von anderen Gesichtsreinigern unterscheidet und für welchen Hauttyp sie wirklich passt, erfährst Du im Blogbeitrag 👉🏻 https://mayuno.ch/blogs/news/japanese-cleansing-milk
07/06/2026
PDRN, Exosomen, Peptide und Ectoin sind einige der aktuell gehypten Super-Wirkstoffe in der Skincare. Aber tust Du Deiner Haut Gutes, wenn Du jeden Skincare-Trend mitmachst?
Influencer und Hersteller behaupten die unterschiedlichsten Wirkungen für diese Trend-Wirkstoffe. Aber ist es eine gute Idee, Wirkstoff-Hopping zu betreiben?
Gerade die neueren Super-Zutaten, wie PDRN und Exosomen, werden erst seit etwa drei bis zehn Jahren in Skincare verwendet und sind wissenschaftlich noch nicht ausreichend untersucht.
Ein paar Fragen, die man bei Interesse selbst recherchieren sollte:
➡️ Kann die versprochene Wirkung bei äusserlicher Anwendung überhaupt erreicht werden (Stichworte: Wirkmechanismus, Molekülgrösse)?
➡️ Gibt es aktive Inhaltsstoffe, welche nicht gemeinsam verwendet werden sollten (Stichworte: gegenseitige Aufhebung der Wirksamkeit, Hautreizungen)?
Wessen Ziel eine langfristig gesunde und strahlend schöne Haut ist, der sollte statt auf Trend-Wirkstoffe lieber auf eine kontinuierliche, wertige Skincare-Routine setzen. 🌿🧘♀️🌿
Denn Hautpflege wirkt vielfach nicht sofort: Manche Ergebnisse sind schon nach 2-4 Wochen sichtbar, manche brauchen Monate. Wer seiner Haut ständig neue Produkte zumutet, arbeitet nicht mit dem natürlichen Zyklus der Haut, sondern gegen ihn.
Hast Du Dich schon immer gefragt, wie lange es braucht, bis Deine Skincare-Produkte wirken?
👉🏻 Lies mehr dazu im Blog: https://mayuno.ch/blogs/news/wann-wirkt-hautpflege
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